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Coronaferien Tage 13 & 14 – hinter Gittern

Es ist schon seltsam, wenn sich das Wochenende gar nicht so richtig nach Wochenende anfühlt. Die vergangenen 14 Tage verschwimmen zu einem einzigen trägen Brei, in dem wir uns zwar sehr entschleunigt aber auch angestrengt bewegen.

Was ist heute? Samstag?

Wir fädeln uns von einem Arbeitstag zum nächsten. Jonglieren Kind und Meetings, machen Pausen, kuscheln, essen, streiten, spielen und arbeiten weiter. In Zeiten der Isolierung fühlen sich Stunden wie Tage an und das Wochenende kam fast schon überraschend.

Da wir unter der Woche 98 % unserer Zeit drinnen verbringen, nutzten wir auch dieses Wochenende für einen etwas weiteren Ausflug in die Natur.

Im Wald duftete es schon von weitem nach Bärlauch, der gerade flächendeckend wuchert. Der Mann pflückte uns einen kleinen Strauß und danach besuchten wir ein paar Rehe. Charlie war sofort Feuereifer und fütterte die Gefangenen mit gezupften Grashalmen.

Am Sonntag passierte dann so wenig, dass ich heute, am Montag, schon gar nicht mehr weiß was wir eigentlich gemacht haben. Ich werte das mal als ein gutes Zeichen.

Tag 17 & 18 der Pandemie.

Stimmungslage: leicht verstrahlt.
Das Kind: »Will rausgehen!«

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