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Mit einem Kleinkind ist jeden Tag Ostern

Ich erwarte einen wichtigen Anruf und frage mich, wo ich schon wieder mein Handy gelassen habe. Rucksack, Jacke, Nachttisch – alle von mir befragten, üblichen Orten wissen angeblich nichts vom Aufenthalt meines Telefons. Während ich durch sämtliche Ritzen der Couch wühle und nichts als Krümel und alte Taschentücher finde, beginnt es dumpf zu klingeln. Mein Handy, ruft nach mir! Eine zarte Melodie kämpft sich durch irgendwelche Hindernisse – ich sitze auf der Couch und spitze die Ohren wie ein Erdmännchen. Es muss hier irgendwo sein, so viel ist schonmal klar. Mit dem Ohr vorankrieche ich auf dem Boden, dem erwartungsvollen Klingeln entgegen, bis ich schließlich fündig werde. In Charlies großem Korb voller Spielsachen wurde auch mein Handy einsortiert, das gerade als ich es entdecke, sein Klingeln einstellt.

Mein Kleinkind spielt jeden Tag Osterhase

Mehrmals die Woche schleiche ich suchend durch die Wohnung und finde dabei oft Dinge an den verrücktesten Orten. Über die letzten Wochen habe ich mal Charlies Verstecke fotografiert…

Das Zebra im Blumentopf
ergibt ja fast noch irgendwie Sinn.
Es wäre keine echte Kindersicherung, wenn sie nicht umgangen werden könnte.
Der Nuckel ist dort sicher aufgehoben, sehr schön.
Die Waschmaschine ist ein offensichtliches Versteck für alle möglichen Dinge…
Vorzugsweise für die nächste Wäsche bestimmt: Altpapier!
Passt ja auch irgendwie.
Handys sind längst in der Kategorie Spielzeug gelandet und gehören damit natürlich fein säuberlich wegsortiert.
Nagellack im Bücherregal, warum nicht.
Zweifelsohne eine der größten Überraschungen.
Glücklicherweise kommt Charlie noch nicht an den Spülknopf…
Und falls die Hasen mal einen Anruf erwarten sollten, haben sie das Telefon gleich griffbereit im Häuschen.
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