Museum für Naturkunde

40 Zähne und ein Baby – der erste Besuch im Museum

Julia

Als ich neulich durch meine Festplatte schlenderte, liefen mir Fotos von einem der schönsten Tage aus dem vergangenen Jahr über den Weg. Bilder von meinem Geburtstag. Ohnehin ein Tag auf den ich mich immer freue und 2017 ganz besonders – der erste Geburtstag zu dritt!

Ich wollte unbedingt Tristan im Naturkundemuseum besuchen, war aber nicht sicher, ob das alles so klappen würde. Charlie war an diesem Tag 7,5 Wochen alt und der Alltag noch alles andere als eingespielt. Wir haben nach einer kleinen, feinen morgendlichen Bescherung zu Hause den Kinderwagen gesattelt und sind raus an die kalte Novemberluft.

Geburtstagskuchen

Auf in’s Museum für Naturkunde

Wie üblich wirkte die Magie des Kopfsteinpflasters und so schlief das Baby schnell tief und fest. Eine Straßenbahnfahrt später führte uns eine sehr freundliche Mitarbeiterin über einen Seiteneingang zu einem Fahrstuhl. Wir kamen uns ein bisschen VIP-mäßig vor, waren wir schließlich quasi hinter den Kulissen. Mit der Garderobenfrau hielten wir dann noch ein Pläuschchen (mit einem kleinen Baby kommt man einfach immer mit Leuten ins Gespräch) und machten uns dann auf in die eigentliche Ausstellung.

An der Schwelle zur großen Eingangstür klappten die kleinen Kulleraugen plötzlich auf und schauten verblüfft aus dem Kinderwagen. Also schnell hinein, bevor sich der kleine Herr vielleicht noch überlegt, dass Museum heute gar nicht so in seinen Tagesplan passt.

Mit Baby im Naturkundemuseum

Naturkundemuseum Berlin

Museumsbesuch mit Baby – spannend!

Ich weiß gar nicht mehr warum eigentlich, aber ich war die ganze Zeit super aufgeregt. Aber im positiven Sinne. Ich fand es ganz toll Charlie das erste Mal ein Dinosaurierskelett zu zeigen, obwohl er vermutlich nicht mal ansatzweise weit genug gucken konnte. Ein bisschen nervös war ich auch – wird er bei guter Laune bleiben?

Wir schoben uns durch diverse interessante Bereiche und es blieb still im Kinderwagen. Staunend kullerten die Augen hin und her, der Wechsel von hellen und dunkleren Ausstellungsräumen schien großen Eindruck zu machen.

Naturkundemuseum Berlin

Naturkundemuseum Berlin

Naturkundemuseum Berlin

Naturkundemuseum Berlin

Tristan Otto wir kommen!

Und dann war es endlich soweit. Den Dino-Promi, den ich mir schon so lange ansehen wollte stand endlich vor uns. Fast schwarz, riesig, beeindruckend.

Charlie, das musst du dir ansehen!

Naturkundemuseum Berlin Tristan

Mit Baby im Naturkundemuseum

Mit Baby im Naturkundemuseum

Ausbildung in Sachen Natur

Wir verbrachten eine ganze Weile in Tristans aktuellem Wohnzimmer und kamen erneut mit Mitarbeitern des Museums ins Gespräch, die uns allerlei Hintergründe zu diesem einzigartigen Dinosaurier erzählten.

Ich finde zwar nicht, dass jedes Kind schon im Kindergarten chinesisch lernen muss, in Sachen Natur und Umwelt kann die Bildung aber meiner Meinung nach nicht früh genug beginnen. Wir Menschen sind nicht alleine auf dieser Welt und waren auch nicht die ersten auf unserem Planeten. Je eher unsere Kinder verstehen, dass es ein globales Ökosystem gibt, indem alle Spezies ihre Rolle spielen, desto besser.

Es wird sicherlich nicht unser letzter Besuch im Museum für Naturkunde gewesen sein und ich freue mich schon darauf, wenn Charlie selbst von Raum zu Raum rennt und seine Lieblingstiere besuchen will. Roarr!

Naturkundemuseum Berlin Tristan Naturkundemuseum Berlin Tristan Naturkundemuseum Berlin Tristan

Naturkundemuseum Berlin

 

0) 0)

Beitrag teilen

Keine Kommentare

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Teilen

40 Zähne und ein Baby – der erste Besuch im Museum