Coronaferien Tag 27 – durchatmen, auftanken

Julia

Fünf Uhr geweckt werden. Frühstücken.
Danach noch gemeinsam ein bisschen am Tisch sitzen bleiben und guten Saft trinken. Bücher vorlesen, bis alle keine Lust mehr darauf haben.
Ein zweites Mal frühstücken.
Dann raus! An die frische Frühlingsluft, ein bisschen durch den Kiez streifen. Nach 20 Minuten merken, dass einem bereits die Füße wehtun, weil man keine Bewegung mehr gewohnt ist.

Dann Masken auf; Banditen mit guten Absichten sein. Einkaufen. Das Highlight auf das sich Charlie seit Tagen freut. Die Liste abarbeiten. Abstand halten. Aneinander vorbei navigieren. Wieder kein Toilettenpapier mehr bekommen. An der Kasse natürlich mit Karte zahlen.

Nach Hause kommen. Händewaschen. Die Einkäufe wegräumen und erneut Hände waschen.

Mittagsschlaf machen.

Spielen. Lesen. Windel wechseln. Entspannen und irgendwann ein bisschen langweilen. Aufräumen, aber nicht zu viel, ist ja schließlich Wochenende. Seele baumeln. Snacken. In der Sonne liegen und ein bisschen frieren.

Mit Freunden Videotelefonieren und dabei das Mikro ständig auf stumm schalten müssen, weil das Kind voller Euphorie alle begeistert anschreien mag.

Abendessen. Zähne putzen, toben, umziehen, vorlesen – Abendroutine.

Auf die Couch fallen, im Internet surfen. Nebenbei Netflix.

Tag 31 der Pandemie.

Stimmungslage: entspannt.
Das Kind: fröhlich.

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